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Bildergeschichte: Koreanische Missionare PDF Drucken E-Mail
Montag, den 24. Dezember 2007 um 14:39 Uhr
Prediger in MyongdongAuf Schritt und tritt begegnen mir die Frommen in Seoul. Dieser Prediger ist taeglich mit seinem Lautsprecher unterwegs. Von seinem Mp3 Player schallt es, je nach Gelegenheit auf Koreanisch, Englisch oder Chinesisch. Er ist erst voer einem Jahr Christ geworden und meint, das sollen dieanderen auch tun. Christsein, das heisst im Protestantismus Koreas fuer die Glaeubigen in der Regel "Konvertieren", sich Abwenden von den anderen Religionen Koreas. Insbesondere dem Buddhismus und dem Schamanismus.
noch ein Prediger im selben ViertelDieser Prediger in Myongdong ist im Alter von 30 Jahren konvertiert. Seine Mutter war krank, die Schamanin konnte doch nicht helfen, sagt er, und da hat er Gott geschworen, Pastor zu werden, wenn seine Mutter doch noch gesund wird. Jetzt hat er eine eigene Gemeinde mit 40 Mitgliedern, die auch fuer seinen Lebensunterhalt sorgen und steht jeden Tag in der Fussgaengerzone Myongdong / Seoul und wetteifert mit Hilfe seines kleinen Guertelmegafons mit den jungen Frauen, die Kunden in die Kosmetik- und Modeboutiquen rufen wollen.
 
Zwei Kirchen in einem Haus in Suwon / Suedkorea  
 
Die Kirchengemeinden Koreas konkurrieren miteinander um Mitglieder. Das bringt ihnen Macht, Geld und wieder neue Glaeubige. Dass in einem einzigen Gebaeude mehrere Kirchen residieren - wie hier in Suwon - ist nicht selten. Zum Konkurrenzkampf gehoert die Mission im Inland und die im Ausland. Welche Kirche viele Missionare unterhaelt, ist bei den Gemeindemitgliedern besser angesehen.
 
Vier Missionarinnen mit Flaggenroecken
Warum nur, warum ...
... tragen die jungen Frauen die Flaggen der Welt bzw. eine Weltkarte auf ihren Roecken? Genau das wollen sie gefragt werden. Dann antworten sie, dass sie naechstes Jahr fuer einen Monat oder mehr nach Uganda & Nepal & die Philippinen fahren werden zum Missionieren. Und dass sie wollen, dass Du mitkommst. Fuer ihre Aufgabe haben die "Group Leaders" einer Kirche mit 100.000 Mitgliedern in der Naehe von Seoul einen Missionarskurs absolviert. Drei von ihnen waren bereits in Kambodscha zu einem Kurzzeit-Missionstrip, genau so einem wie die Gruppe, die in Afghanistan entfuehrt wurde. Grace, die zweite von rechts, faende es zwar sehr schmerzhaft, auch entfuehrt oder getoetet zu werden. Sie ist aber sicher, das waere gut fuer das Missionsland, wenn die "Erde mit Maertyrerblut" geduengt wuerde.
 
 Taekwondo-Lehrer als Missionar
Der pensionierte Offizier aus Taegu arbeitet nun als Taekwondo-Lehrer in Kambodscha. Aber dabei hat er vor allem das Sammeln von Schaefchen im Sinn, die nach dem Training eine Ansprache, Gebete und fromme Gesaenge zu hoeren bekommen. Auf diese Weise hat er innerhalb von fuenf Jahren eine Gemeinde von 200 um sich geschart. Ihm stehen seine Frau und vier Jugendliche aus der Gemeinde von Taegu zur Seite, die ein Jahr lang als Freiwillige Missionare bei ihm arbeiten. Links der Uebersetzer Sokhenin Pheng.
 
Das Kreuz der koreanisch-christlichen Schule und die Pagode am Berg
Das Kreuz der christlichen Universitaet  am Huegel der Pagode. 500 Schueler und Studenten lernen hier. Der koreanische Rektor moechte hier die neue christliche Elite Kambodschas heran ziehen...
 
Der Chefmoench
... aber der leitende Moench des Tempels gibt sich gelassen; 'Es sind vor allem die Armen, die zum Christentum konvertieren", sagt er. "Aber nach einer Weile kehren sie zurueck  zum Buddhismus."
Noch werden 95 Prozent der  Kambodschaner dem Theravad-Buddhismus zugeordnet.