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und was mich zieht...


Was ich (ver-)suche PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 23. August 2006 um 14:04 Uhr

Ich suche die noch nicht breitgetretenen Geschichten.

 

Ich suche gesellschaftliche Entwicklungen und Widersprüche, recherchiere und überprüfe sie.

Insbesondere Geschichten mit Reibungsverlusten interessieren mich, bei denen es keine Pressestelle gibt, die eine Veröffentlichung betreibt - solche Geschichten, die noch nicht den Mainstream der Medien und den journalistischen Konsens erreicht haben. 

 

Die schon erschienene „Spiegel“-Titelgeschichte neu zu illustrieren, daran hängt mein Herz nicht.

 

Vor journalistischer und publizistischer Alltagsarbeit schrecke ich trotzdem nicht zurück und mache sie gerne.

 
Formen und Formate PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 23. August 2006 um 14:01 Uhr

Meine besondere Leistung besteht darin, die Themen in ihrem kritischen Kern zu erfassen und aufzubereiten. Ich plane die Umsetzung für unterschiedliche Medien - ob nun Fernsehen, Radio, Druckmedien oder das Web - mache die Entdeckungen druckreif, drehreif bzw. fertig für die Radioproduktion. Ich suche und finde die Form, die dem Thema in Verbindung mit dem Abdruck- oder Sendeplatz angemessen ist, bin dabei nicht auf ein bestimmtes Genre festgelegt. Schließlich soll es prickeln und den Medienkonsumenten packen, verständlich sein und originell. Nicht das Format soll entscheiden über den Inhalt, über die Geschichte. Der Inhalt sucht seine angemessene Form, das angemessene Format, den richtigen Sendeplatz.

 
Die Protagonisten PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 23. August 2006 um 14:00 Uhr

Den Beteiligten an einem Thema begegne ich mit Fairness und Respekt, was mich aber nicht hindert, auch bei ihnen Widersprüchliches und Konflikte, Scheitern und Ungereimtheiten zum Thema zu machen, sofern dies dazu gehört und wesentlich ist. Weil sich die Beteiligten bei mir zu Recht gut aufgehoben fühlen, vertrauen sie mir. Wenn es glückt, merkt man dies dem Endprodukt schließlich an.

 
Die Konsumenten PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 23. August 2006 um 13:59 Uhr

Den Medienkonsumenten möchte ich nicht die Arbeit abnehmen, ihre Position zu dem Thema selbst zu finden. Den Spaß des Nachdenkens und des Aha-Erlebnisses möchte ich ihnen lassen. Sie sollen nicht alles vorgekaut bekommen.

 
Publizieren mit (Digital-)Technik PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 23. August 2006 um 13:56 Uhr

Mein technisches Wissen und handwerkliches Können bei der Verarbeitung von Tönen, Texten und Bildern nutze ich, da wo es sinnvoll ist, bei der journalistischen und künstlerischen Produktion. Sinnvoll ist es dort, wo anders das Berichten nicht möglich wäre – zum Beispiel, weil meine Abnehmer zu lange brauchen, um über mein Themenangebot zu entscheiden.

Ich produziere auch einmal selbst für Hörfunk, Fernsehen und Web. Zum Beispiel habe ohne Hilfe eines Studios autonom als Radio-Reporter in Kalkutta gearbeitet und fertige Beiträge als mp3 in das Computersystem der Sender hoch geladen. Doch noch lieber ist es mir, arbeitsteilig zusammen mit Fachleuten ein noch viel besseres Ergebnis zu erzielen als ich es alleine könnte.

 
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